Melancholie und Aufbruch

Orchesterkonzert

In das neue Jahr brechen die Musiker des SNE unter der Leitung des holländischen Dirigenten Peter Biloen mit einem facettenreichen Programm auf.

Franz Schuberts 5.Sinfonie in B-Dur begeistert bis heute durch ihre Frische und lässt schon das außergewöhnliche Talent des Komponisten erahnen. Als Jugendsinfonie wurde sie lange nicht ernst genommen. Noch ganz im Tonfall der Zeit geschrieben, war sie im Detail doch zu unkonventionell, um zu einem großen Erfolg zu werden.

Bewundert wurden Schuberts frühe Sinfonien von Antonín Dvořák. Dessen Serenade in E-Dur für Streichorchester steht am Anfang seiner internationalen Karriere. Und sie ist in ihrer Leichtigkeit Schuberts Sinfonie durchaus seelenverwandt. Unter den Orchesterwerken ragt die Serenade nicht nur wegen ihrer Singbarkeit hervor und ist neben den Sinfonien ein echter Publikumsliebling.

Für sein vielleicht bekanntestes Klavierkonzert ließ sich Joseph Haydn von Werken junger Zeitgenossen inspirieren. Haydn war Zeit seines Lebens offen, neue Einflüsse in seine Werke aufzunehmen und seinen eigenen Stil so weiter zu entwickeln. In der Mitte seines Lebens entstanden, wirkt das Werk so trotzdem jugendlich.

Gastsolistin ist die sorbische Pianistin Heidemarie Wiesner, die gerade eine CD mit einer umfassenden Auswahl an sorbischer Klaviermusik veröffentlicht hat.

Die „Vier symbolischen Sokołszenen“ für Klavier des sorbischen Komponisten Bjarnat Krawc entstanden zum 10-jährigen Bestehen der Turnbewegung Sokoł. Von ihrer ganz persönlichen Beziehung zu diesen poetischen Klangbildern erzählt die Pianistin im Konzert.

Mitwirkende: 

Orchester des Sorbischen National-Ensembles Bautzen

Heidemarie Wiesner (Klavier)

Dirigent: Peter Biloen

 

 

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